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Hinrundenfazit mit dem sportlichen Leiter Steven Koschek[ ]

08.12.2016

DrF: Hallo Steven, du bist nun seit etwa vier Monaten der sportliche Leiter des Nachwuchsfußballs beim ESV Lokomotive Potsdam. Zeit ein erstes Zwischenfazit zu ziehen, oder?

Steven Koschek: Absolut, denn seit Saisonbeginn hat sich einiges getan in der Arbeit unserer Trainer und Teams. Wir haben uns in einigen Bereichen nachhaltig verbessert, sei es ... [ ] die Trainingsplanung oder Dokumentation. Über unseren Fussballmanager erfassen wir zum Beispiel alle Trainingseinheiten inhaltlich, die Anwesenheit aller Kinder und bewerten abschließend die Einheit an sich sowie unsere Kids nach bestimmten Kriterien.

Dem einhergehend konnten wir die Trainingsqualität und –intensität in der Regel steigern, was nicht zuletzt dem Ausbildungskonzept und der methodischen Ausbildung der Jungs zugrunde liegt. Viele der Jungs verinnerlichen von Einheit zu Einheit und Spiel zu Spiel mehr unsere Spielphilosophie, damit schaffen wir für die Jungs nachhaltige Muster und Verhaltensweisen auf dem Platz, ebnen ihnen eine langfristige erfolgreiche Zeit im Vereinsfußball.


DrF: Wie bewertest du generell die Trainingssituation?

Steven Koschek: Unsere Trainer leisten einen tollen Job und haben sich in vielen, der oben angesprochen Bereiche weiterentwickelt. Sie sind darüber hinaus stetig gewillt, weiter zu lernen und sich zu verbessern.

In seltenen Fällen kam und wird es aufgrund höherer Kräfte oder schulischer Verpflichtungen einiger Trainer zu Unregelmäßigkeiten kommen im Trainings- oder Spielbetrieb. Doch gerade bei kurzfristigen und unplanmäßigen Fällen hat mir hierbei der große Zusammenhalt des Trainerteams der DrF positiv gefallen. Durch ihren Einsatz und Engagement konnten wir in der Regel alle Einheiten durch einen qualifizierten Trainer abdecken und eine Lösung finden, um den Trainingsbetrieb zu gewährleisten.


DrF: Wie siehst du generell die Wintertrainingsperiode?

Steven Koschek: Leider verfügen wir nicht über einen Kunstrasenplatz für die kalte Jahreszeit, generell betrachtet besteht in Potsdam zudem ein akuter Platzmangel an Trainingsflächen. So müssen wir im Winter auf die Trainingshallen von diversen Einrichtungen zurückgreifen und sind an deren Hallenbelegungszeiten entsprechend gebunden.

Nichtsdestotrotz holen wir aus meiner Sicht hier nahezu das Optimum raus, Stichwort: strategische Trainingsplanung. Schließlich kann man auch in der Halle auf begrenztem Platz eine Menge Komponenten trainieren wie Koordination, Handlungsschnelligkeit, Eins-gegen-Eins-Duelle als auch allerlei technische Übungen.


DrF: Wie schätzt du die Situation der 1. Spielmannschaften der jeweiligen Altersklassen ein?

Steven Koschek: Die F1-Mannschaft hat ja eine herausragende Halbserie gespielt, und wurde meines Wissens dafür auch schon gesondert thematisiert. Klar ist aber auch: Im Zuge der Staffelneueinteilung werden in der Rückrunde sicher ganz andere Aufgaben auf die Jungs warten.

Die D1-Mannschaft und E1-Mannschaft schlagen sich indes in höherklassigen Ligen annehmlich. Der Kern der D1-Mannschaft hat ja bereits in der Vorsaison die Basis gelegt, das sieht man. Da ist ein gewisses Spielverständnis vorhanden, zudem wird in dieser Mannschaft unsere Spielphilosophie bereits gut umgesetzt. Die offensive Grundausrichtung spiegelt sich nicht zuletzt auch in der Anzahl erzielter Tore wider.

Unsere E1-Mannschaft ist dagegen ein völlig neuzusammengewürfeltes Team inklusive neuem Trainer, hat aber nach einer Findungsphase eine ordentliche Entwicklung hingelegt, auch die Ergebnisse stimmten in der Phase bis zu den Oktoberferien. Ähnlich wie die D1-Mannschaft wurden die Teams leider durch die Herbstferien ein wenig aus dem Tritt gebracht, befinden sich aber generell auf dem richtigen Weg. Diesen gilt es nun über die Wintermonate möglichst kontinuierlich weiter zu beschreiten mit voller Energie, um dann im Frühjahr die nächsten Schritte zu gehen.


DrF: Und wie siehst du Entwicklung der "Reservemannschaften"?

Steven Koschek: Gerade unsere D2-Mannschaft hat eine starke Entwicklung genommen und spielt in den oberen Tabellenregionen eine richtig gute Rolle. Die D3-Mannschaft hat es denkbar am schwersten erwischt, schließlich besteht dieses Team vorwiegend aus Jungs des jüngeren Jahrgangs, die dennoch in die identische Staffel wie unsere D2-Mannschaft eingeteilt wurden. Dementsprechend schwer tun sie sich gegen ältere Kontrahenten. Dennoch wurde gerade in einigen Spielen vor der Winterpause in den Jungs der Kampfgeist geweckt, sodass wir zuversichtlich sind, in der Rückrunde endlich auch Erfolgserlebnisse einfahren zu können.

In der E2-Mannschaft und E3-Mannschaft sehen wir noch diversen Optimierungsbedarf, sowohl was die Ausbildung als auch die Ergebnisse angeht. Hierfür wollen wir die Wintertrainingsperiode nutzen, um insbesondere die Trainingsintensität zu steigern und noch stärker die Basics zu festigen. Es besteht hier noch eine Menge Steigerungspotenzial, das wir gerne erschöpfen möchten, um in der Rückserie noch mehr Erfolgserlebnisse zu schaffen.

Die F-Jugend verfügt über die F1-Mannschaft hinaus über zahlreiche gute Talente. Hier sehen wir uns gut aufgestellt, wenngleich die Spielergebnisse dies noch nicht immer hergaben. Doch hier steht schließlich auch primär der Ausbildungsaspekt im Vordergrund.


DrF: Wir danken Dir für deine Einschätzungen und wünschen in Zusammenarbeit mit den Trainern der DrF euch auch weiterhin maximale Erfolge.

Interview: Lukas Schulze
Anmerkung: Zur G-Jugend folgt noch ein gesonderter Bericht mit unserem Experten für den Bereich, Andree Recker.

"Die Mannschaft" der DrF zu Weihnachten im Thalia-Kino[ ]

07.12.2016

Die Weihnachtszeit ist in vollem Gange, für den ein oder anderen stehen neben Plätzchen backen, Weihnachtsmarktbesuch sicher auch die ein oder andere Weihnachtsfeier auf dem Plan. Wir stehen dem natürlich in nich ... [ ]ts nach, natürlich veranstaltet auch die DrF eine Weihnachtsfeier für die Jungs.

Dieses Jahr haben wir uns dafür ein besonderes Highlight überlegt: Ein gemeinsamer Kinobesuch aller Nachwuchsteams von der D- bis zur F-Jugend an diesem Freitag. Das Thalia-Kino in Potsdam-Babelsberg hat extra für uns einen Saal reserviert, der ausgesuchte Bestseller „Die Mannschaft“ könnte programmatischer nicht sein, trifft dieser doch voll unser Motto „Wir sind ein Team“. Zumal der Film der beste Beweis dafür ist, was alles mit Fleiß, Ehrgeiz und vor allem Teamgeist erreicht werden kann, wenn man regelmäßig am Ball bleibt.

Und letztlich lädt die Adventszeit ja auch ein wenig zum Träumen und Wünschen ein. Was könnte es also Schöneres geben, als den unfassbaren Erfolg der Nationalmannschaft 2014 in Brasilien nochmals nachzuerleben?

Gänsehautfeeling für die Kids der DrF bei Union Berlin[ ]

06.12.2016

An diesem Montag-Abend war es endlich soweit: Eine Delegation von über 20 Mann, bestehend aus fußballbegeisterten Jungs der DrF, Eltern sowie Trainern brach an einem bitterkalten Dezembernachmittag gen ... [ ] Berlin-Köpenick auf. Das Ziel war klar und wurde dennoch erst so richtig deutlich, als die riesigen Schweinwerfer des Stadions die tiefschwarze Nacht durchdrangen: die Alte Försterei, das Stadion von Union Berlin. Selbst das ungeduldige Warten bei winterlichen Temperaturen wich schnell der Vorfreude und Anspannung der zwölf Jungs.

Spätestens als die Kids dann endlich das Stadion betraten, realisierten sie: Das ist Spitzenfußball, das ist live, das ist Gänsehaut pur. Und auch wenn es nur eine knappe Minute war, dieser Augenblick bleibt bestimmt allen der Jungs als großartiger und unbeschreiblicher Moment in Erinnerung - Einlaufkind bei Union Berlin, und das zu einem Montag-Abend- und Topspiel. Mehr geht eigentlich kaum... wobei: „Eisern Union“ entschied letztlich sogar die Partie gegen den vormaligen Spitzenreiter aus Braunschweig mit 2:0 für sich. Doch das war für die Jungs an dem Abend sicher nur Nebensache.

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Weitere Bilder und Stimmen folgen in Kürze.

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